Mulchen

Das Mulchen kommt aus den USA. In den USA gibt es kaum Rasenmäher bzw. Rasentraktoren mit Fangkörben. Dort wird - durch die Größe der Rasenflächen und das Nichtvorhandensein von Komposthaufen - der Rasen gemulcht. Das Mulchen funktioniert wie im folgenden beschrieben bzw. nur unter diesen Voraussetzungen.

  • Der Grasauswurf(kanal) wird durch einen Mulchstopfen verschlossen.
  • Das Gras verbleibt im Mähwerksgehäuse und wird immer kleiner geschnitten.
  • Das klein geschnittene Gras wird gleichmäßig auf der Rasenfläche abgelegt.
  • Je kürzer der Grasschnitt (max. 2 cm), desto besser das Mulchergebnis.

    Beispiel: ein 7 cm hoher Rasen darf im Mulchschnitt nur auf 5 cm zurück geschnitten werden. Das Grasvolumen muss klein gehalten werden.

  • Mulchen funktioniert nur bei absolut trockenem Gras.
  • Feuchtes oder nasses Gras verklumpt und führt zu einer unansehnlichen Grasfläche.
  • Fahren Sie langsam - lassen Sie Ihrem Mäher Zeit das Gras klein zu schneiden.
  • In der Saison - bei optimalen Wachstumbedingungen des Rasens - muss wöchentlich mindestens 2 x gemulcht werden.
  • Die max. Motordrehzahl muss genutzt werden.
  • Reinigen Sie das Mähwerk regelmäßig.

Vorteile des Mulchens:

  • Das Entleeren des Grasfangkorbes entfällt.
  • Durch das Mulchen werden der Rasenfläche Nährstoffe zugeführt. Düngemittelkosten können auf diese Art reduziert werden. Schnittgut ist ein wertvoller, natürlicher Dünger für den Rasen.
  • Das Mulchen schützt die Rasenfläche vor Austrocknung. Der Rasen behält auf diese Art seine gesunde grüne Farbe.
  • Kosten, die durch die Nutzung einer "Grünen Tonne" entstehen, können vermieden oder verringert werden.
  • Das Anlegen eines Komposthaufens kann vermieden werden..
  • Durch den regelmäßigen Schnitt verbessert sich die Seitentriebentwicklung und die Bestockung der Rasengräser.
  • Durch den regelmäßigen Schnitt werden Unkräuter zurückgedrängt bzw. verhindert.

Nachteile des Mulchens:

  • In der Saison (bei optimalen Wachstumsbedingungen) muss mindestens 2 x pro Woche gemulcht werden.
  • Bei zu langem Gras ist das Ergebnis unansehnlich - es muss mit dem Grasfangkorb nachgemäht oder mit dem Rechen nachgearbeitet werden.
  • Bei "falschem Mulchen" neigt die Rasenfläche zum Verfilzen. Der Rasenschnitt darf sich nicht sichtbar an der Bodenoberfläche ansammeln.
  • Entstandener Rasenfilz muss mit dem Vertikutierer ausgearbeitet werden.
  • Bei längerer feuchter Witterung muss mit dem Korb gemäht werden.
  • Der Rasenmäher muss zum Mulchen geeignet sein - evtl. muss ein Mulchmesser zugekauft werden.

Anmerkung: Roboter-Rasenmäher sind immer Mulchmäher. Werden die Vorraussetzungen für das Mulchen nicht beachtet zeigt dieses Bild:

  • Das Grasvolumen war zu groß und das Gras war noch feucht.
  • Der Rasenschnitt wird deutlich sichtbar auf der Rasenfläche abgelegt.
  • Die Folge ist Rasenfilz.
  • Den Gräsern unter dem Rasenschnitt fehlt Sauerstoff und Sonnenlicht.
  • Die Rasengräser werden anfällig für Krankheiten und/oder sterben partiell sogar komplett ab.

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